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Magic Gardens- Monochrom

 

 

   

Magic Gardens

Monochrom

Portfolio zu den schönsten Orten in Landschaftsparks

Eine Einladung zum Träumen und zur Meditation

Erinnerung: Die emotionale Stärke der Fotografie

 

   
   

Magic Gardens - Landschaftsparks - DAS Projekt - persönliche Gedanken

Peter Bochynek begann das Projekt Magic Gardens im Jahr 1980 mit einer Serie von Aufnahmen im Park von Schloss Lembeck.
Vorangegangen waren einige Besuche in Jahren zuvor, auch einige fotografische Studien im Jubiäumshain DU-Hamborn
-ein Landschaftspark in Duisburg-Hamborn zwischen Marxloh und Röttgersbach.
Im Laufe der Zeit kamen Bilder aus vielen anderen faszinierenden Parks und Gärten hinzu.
Die Bilder dieses Projekts erzählen Geschichten im Rückblick auf vergangene Schönheit, von Erhalt,
aber auch Geschichten ihrer Wiederauferstehung.
Landschaftparks wie Gärten müssen nachhaltig gepflegt werden und stehen gelegentlich sogar vor der Zerstörung
durch Natur- oder Menschengewalt. So überstand der Park von Babelsberg innerhalb des Eisernen Vorhangs
schwere Zeiten und der Park in Wörlitz war durch das Elbhochwasser stark gefährdet.
Den Bildern sieht man diese Bedrohung nicht an,
das gesellschaftliche Bewußtsein für die Schätze menschlich gestalteter Landschaften ist unverzichtbar für ihren Erhalt.

In diesem Sinne: Viel Vergnügen beim Betrachten der Bilder.

 


Didktische und methodische Anmerkungen ("making of") zu Magic Gardens


Die Aufnahmen sind ursprünglich vorwiegend mit verschiedenen analogen Schwarz-Weiß-Filmen entstanden,
besonders ausdrucksstark für Magische Momente erwiesensich die Infrarotfilme von Kodak (KIR)
die leider seit Jahren nicht mehr hergestellt werden. Auch die Infrarotfilm von Ilford, Maco und Konica spielen eine gute magische Rolle,
ohne jedoch den Schmelz und die positive Unberechenbarkeit des KIR errreichen zu können.
Alle Filme wurden von Peter Bochynek im eigenen Labor entwickelt,
dann per hochauflösendem Filmscanner digitalisiert, per EBV verarbeitet, um sie hier zu präsentieren.
Peter Bochynek arbeitet dabei nach den Vorbildern aus seinem eigenen bzw. schulischen analogen Fotolabor (seit 1966).

Später wurden verschiedene digitale Kameras für Infrarot- Aufnahmen ausgerüstet oder umgebaut,
so dass hier auch einige schöne Bildbeispiele präsentiert werden können.
Die Blautonungen von Schwarz-Weiß-Bildern sind im Gegensatz zu Peter Bochyneks Ausstellungsbildern hier etwas überrepräsentiert,
weil die Bilder in der Bildschirmdarstellung besonders magisch zum Leuchten kommen.
Auch die digitalen Blautonungen werden aus den Erfahrungen mit den Farben der analogen Entwicklung gestaltet.

   
   

   
   
   
   

1980 Park von Schloss Lembeck, NRW: Titel: Bank zum Träumen

Bildentstehung: Aufnahme 1980 Mamiya 645 Mittelformat System, Silbergelatine FP4, EBV 2017
Geschichte im Bild: Der Park von Schloss Lembeck erhält sich über die Zeiten seinen speziellen emotionalen Charme, seine tiefenentspannte westfälische Ruhe
Die damalige spezielle Ausführung der Parkbank existiert leider nicht mehr

   
   
   
   

1980 Park von Schloss Lembeck, NRW: Titel: Kaffee am Seeufer

Bildentstehung: Aufnahme 1980 Mamiya 645 Mittelformat System, Silbergelatine FP4, EBV 2017

Geschichte im Bild: Der Park von Schloss Lembeck erhält sich über die Zeiten seinen speziellen emotionalen Charme,
seine tiefenentspannte westfälische Ruhe.
Die beiden Bäume in der Mitte wurden durch Sturm zerstört.

Die Beschäftigung mit der Geschichte des Wasserschloss Lembeck erschließt dem interessierten Betrachter
exemplarisch einige Höhen und Tiefen deutscher Geschichte seit dem Jahr 1017.

Im Jahre 1017 wurde Lembeck (Lehembeke) erstmals genannt, als Kaiser Heinrich II. dem Paderborner Dom Güter in der Gegend schenkte.
Adolf von Lembeck wurde ab dem Jahr 1177 in den Urkunden des Bischofs von Münster dokumentiert.

Das Schloss Lembeck wurde in der Zeit von 1674 bis 1692 unter Dietrich Conrad Adolf von Westerholt-Lembeck im Stil des Barocks umgebaut und vergrößert.

Der Münsteraner Architekt Johann Conrad Schlaun leitete die Umbauarbeiten im 18. Jahrhundert.
Nach ihm ist der bekannte prachtvoll gestaltete Schlaunsche Saal im Haupthaus
mit spätbarocker Ausstattung benannt, der auch von ihm gestaltet wurde.

Im 19. Jahrhundert wurde die Parkanlage unter Ferdinand-Anton von Merveldt
dem Zeitgeschmack entsprechend zu einem englischen Landschaftsgarten umgestaltet.

Historischer Hintergrund:
Ab 1576 brachte der Achtzigjährige Krieg der Burg und "Herrlichkeit Lembeck" Beeinträchtigungen insbesondere durch Kriegskosten.
Im achtzigjährigem Krieg von 1568 bis 1648 erkämpfte die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande ihre Unabhängigkeit von der spanischen Herrschaft.
Der Krieg war ein Krieg um Religion und Macht und wurde mit großer Härte mit vielen Opfern geführt.
Mit seinem Ende schieden die nördlichen Niederlande aus dem Verband des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation aus.
Der südliche Teil der Niederlande verblieb zunächst bei Spanien, aus dem im 19. Jahrhundert Belgien hervorging.
Matthias von Lembeck erreichte es 1607 durch Verhandlungen mit den Spaniern, Lembeck aus dem Kriegsgeschehen herauszuhalten.
Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) hatte die "Herrlichkeit Lembeck" zu leiden.
Bis zum Jahr zum Jahr der Einnahme durch Truppen des Landgrafen von Hessen-Kasel 1633
blieben Burg und Herrlichkeit zunächst von diesem Krieg verschont.
In den Zeiten nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs 1648
mit dem Westfälischem Frieden gab es offensichtlich eine längere friedliche Phase.
Im Jahre 1814 kam die "Herrlichkeit Lembeck" an Preußen, Schloss und Umgebung blieben der Grafenfamilie der Merveldts.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde Schloss Lembeck 1943 durch Bombentreffer beschädigt
und danach durch Vandalismus der Besatzer erheblich verwüstet.
Nach der Behebung der Schäden ab 1947 gab die Grafenfamilie die Anlage im Jahr 1954 für die Öffentlichkeit frei.
In den 1960er und 1970er Jahren übernahmen staatliche Stellen zahlreiche Restaurierungs- und Sanierungsmaßnahmen.


Heute:
Nach Umbauarbeiten wurde 1965 im Obergeschoss des Herrenhauses ein Hotel und im Gewölbekeller ein Restaurant eröffnet.
Auch das zugehörige Kaffee erfreut sich seitdem großer Beliebtheit.

 

   
   

 

   
   
   
   

1997 Landschaftspark Wörlitz, Tempel, Sachsen-Anhalt

Bildentstehung: Aufnahme 1997 mit Silbergelatine-Kodak-Infrarotfilm (KIR), EBV Ausarbeitung 2014-2017


Geschichte im Bild: Landschaftspark Wörlitz, der Idealtyp des klassischen deutschen Landschaftsparks
nach englischen und römisch-griechischen Vorbildern

Der Wörlitzer Park in Sachsen-Anhalt, Landkreis Wittenberg wurde unter der Regentschaft
von Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817) gestaltet.
Der Park wurde am Wörlitzer See, einem ehemaligen Seitenarm der Elbe angelegt.
Der Park wird durch ein enomes Dammbauwerkvor den Hochwassern der Elbe geschützt.
Die Parklandschaft Dessau-Wörlitzer Gartenreich erstreckt sich insgesamt über eine Fläche von 112,5 Hektar und ist UNESCO-Welterbe.
Der Park wurde als einer der ersten in Deutschland von 1769 bis 1773 angelegt, bis 1813 erweitert.
Er zählt zu den größten deutschen Landschaftsparks nach englischen und römisch-griechischen Vorbildern.
Das Schloss ist der erste klassizistische Schlossbau Deutschlands.
Der Park hatte im Geist der Aufklärung von Anfang an einen Bildungsauftrag in Bezug auf Architektur, Gartenkunst und auch Ackerbau.

Der Park war bereits zur damaligen Zeit mit allen Gebäuden und dem Schloss für jedermann zu besichtigen.
Ausnahmen waren das Graue Haus und die Roseninsel.

Den Garten entwarf der Hofgärtner Johann Friedrich Eyserbeck,
die Bauten im Park führte maßgeblich Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff (1736–1800) als kongenialer Architekt aus.
Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau war in Bezug auf Aufklärung und Gemeinwesen
seiner Zeit weit voraus, selbstverständlich sogar den Preußen.

   
   
   
   
   
   

1997 Landschaftspark Wörlitz, Tempel, Sachsen-Anhalt

Bildentstehung: Aufnahme 1997 mit Silbergelatine-Kodak-Infrarotfilm (KIR), EBV Ausarbeitung 2014-2017
Geschichte im Bild:
Landschaftspark Wörlitz, der Idealtyp des klassischen deutschen Landschaftsparks nach englischen und römisch-griechischen Vorbildern

 

   
   
   
   
   
   

 

2014 Pleasureground Schloss Klein-Glienicke, Berlin, Titel: Arkadien

Bildentstehung: Aufnahme 2014 Color Nikon Digital, EBV-Blautonung
Geschichte im Bild:
Pleasureground Schloss Klein-Glienicke, Kasino-Gebäude

   
         
   
   
   

2008 Heiliger See, Potsdam, Brandenburg

Bildentstehung: Aufnahme 2008 mit Silbergelatine-Kodak-Infrarotfilm (KIR), starkes direktes Gegenlicht
EBV Ausarbeitung 2014-2017
Geschichte im Bild: Der "Heilige See" liegt romantisch inmitten der Parks und Schlösser von Potsdam.
An der Südspitze des Sees, hier ganz links im Hintergrund, befindet sich direkt am Ufer die zweistöckige Gotische Bibliothek.
Am Westufer befindet sich der Marmorpalais und das Schloss Cecilienhof
Die längste Nord-Süd-Ausdehnung des "Heilige Sees" beträgt 1,33 Kilometer und die durchschnittliche Breite 300 Meter.

   
   
   
   
   
   

2002 Schloss Charlottenhof, Potsdam, Brandenburg

Bildentstehung: Aufnahme 2002 mit Silbergelatine-Kodak-Infrarotfilm (KIR), starkes direktes Gegenlicht
EBV Ausarbeitung 2014-2017

Das Schloss Charlottenhof war der Sommersitz des Kronprinzen Friedrich Wilhelm (1795–1861), ab 1840 König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen.
Es liegt im Schlosspark von Sanssouci unweit der Römischen Bäder und des Grand Palais.
Karl Friedrich Schinkel, unterstützt von seinem Schüler Ludwig Persius, baute auf die Grundmauern des alten Hauses 1826–1829
ein kleines Lustschloss im klassizistischen Stil, nach Vorbild römischer Villen.
Die Namensgeberin war Maria Charlotte von Gentzkow, 1790 bis 1794 Besitzerin des Gutes.

   
   

 

   
         
         
   
   
   

2000: Landschaftspark und Plesureground Schloss Babelsberg, der Heilige Michael (Drachentöter), Potsdam, Brandenburg

Bildentstehung: Aufnahme 2000 mit Silbergelatine-Kodak-Infrarotfilm (KIR), Gegenlicht
EBV Ausarbeitung 2014-2017

   
         
   
   
   

2000 Pleasureground Schloss Klein-Glienicke, Berlin, Baum und Schloss

Bildentstehung: Aufnahme 2000 mit Silbergelatine-Kodak-Infrarotfilm (KIR), Gegenlicht
EBV Ausarbeitung 2014-2017
Geschichte im Bild: Pleasureground Schloss Klein-Glienicke,
Schloss-Gebäude

   
         
   
   
   

2014 Pleasureground Schloss Moyland, NRW

Bildentstehung: Aufnahme 2014 mit IR-Umbau-Kamera Nikon D3200, Gegenlicht
EBV Ausarbeitung 2014-2017

Gechichte zum Bild: Schloss Moyland ist ein Wasserschloss im Kreis Kleve, das zu den wichtigsten neugotischen Bauten in Nordrhein-Westfalen zählt.
Sein Name leitet sich von dem niederländischen Wort Moiland ab, das bedeutet: Schönes Land.

Das Schloss Moyland beherbergt als Museum eine umfangreiche Sammlung zu Joseph Beuys.

 

   
   
   
   

2016: Villa Henkel, Potsdam, Brandenburg

Bildentstehung: Aufnahme 2016 mit IR- Nikon D70,
EBV Ausarbeitung 2016-2017

Gechichte zum Bild: Eine der schönsten klassizistischen Traum-Villen Potsdams, gerettet vor dem Verfall und wiederaufgebaut.

Erbaut wurde die Villa 1868 bis 1870 von Baumeister Ernst Petzholtz für den Berliner Bankdirektor Hermann Henckel.
Die umgebende Parkanlage wurde ab 1872 von den Hofgärtnern Hermann Vollert und Gustav Meyer angelegt.
2016 zeigen sich Villa und Garten wieder in einem sehr gepflegten Zustand.

 

   
   
   
   

2014 Pleasureground Schloss Klein-Glienicke, Berlin, Titel: Arkadien

Bildentstehung: Aufnahme 2014 Color Nikon Digital IR Umbau, EBV 2016-2017
Geschichte im Bild:
Pleasureground Schloss Klein-Glienicke, Kasino-Gebäude

   
   

 

   
   
   
   

2014 Pleasureground Schloss Klein-Glienicke, Berlin, Titel: Arkadien

Bildentstehung: Aufnahme 2014 Color Nikon Digital IR Umbau, EBV 2016-2017
Geschichte im Bild:
Pleasureground Schloss Klein-Glienicke, Kasino-Gebäude

   
   
   
   

2014 Pleasureground Schloss Klein-Glienicke, Berlin, Titel: Arkadien

Bildentstehung: Aufnahme 2014 Color Nikon Digital IR Umbau, EBV 2016-2017
Geschichte im Bild:
Pleasureground Schloss Klein-Glienicke, Kasino-Gebäude

   
   

   
   

2014 Pleasureground Schloss Klein-Glienicke, Berlin, Titel: Arkadien

Bildentstehung: Aufnahme 2014 Color Nikon Digital IR Umbau, EBV 2016-2017
Geschichte im Bild:
Pleasureground Schloss Klein-Glienicke, Kasino-Gebäude

   
   
   
   

   
         
   

2014 Pleasureground Orangerieschloss, Potsdam,

Bildentstehung: Aufnahme 2014 Color Nikon Digital IR Umbau, EBV 2016-2017
Geschichte im Bild: Pleasureground Orangerieschloss, monumentale Frei-Treppe und Palmengarten

   
   

   
   

2014 Orangerieschloss, Pleasureground mit Palmengarten, Potsdam

Bildentstehung: Aufnahme 2014 Color Nikon Digital IR Umbau, EBV 2016-2017
Geschichte im Bild: Orangerieschloss

   
   

 

   
         
         
   

 

   
         
   

 

   
         
         
         
   

 

   
         
   

 

   
         
         
         
   
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